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Viele Eltern, deren Kind von einer Lernstörung oder von einer Aufmerksamkeitsstörung (oder von beidem!) betroffen ist, fühlen sich hilflos und überfordert - wissen oft keinen Lösungsweg mehr.
Meist haben sie schon intensiv versucht, zu Hause durch vermehrtes Üben die Leistungsdefizite im Lesen, Schreiben (LRS) oder Rechnen (RS) auszugleichen. Durch unspezifisches Üben werden aber häufig falsche Schreib-Strategien eingeübt oder Rechenwege nur auswendig gelernt und nicht verstanden. So zweifeln die Eltern oft an der Intelligenz ihres Kindes und letztendlich auch an sich selbst.
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Sowohl Eltern als auch das Kind wollen die angespannte Situation verändern, finden jedoch keinen Ausweg aus dem "Teufelskreis" Üben - Versagen in der Schule - Konflikte zu Hause.
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Eine weitere wichtige Station unserer Zusammenarbeit stellt das Auswertungsgespräch nach Beendigung der sogenannten therapiezuweisenden Diagnostik dar. Wir informieren Sie darüber, welche Stärken und Schwächen bei Ihrem Kind festgestellt wurden und besprechen mit Ihnen, wie der weitere Therapieverlauf aussehen könnte. Liegt die Notwendigkeit weiterer medizinischer oder therapeutischer Maßnahmen vor, werden wir Sie darauf hinweisen und an geeignete kooperierende Fachstellen vermitteln.
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Für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörung (ADHS) scheinen selbst einfache Alltagsroutinen nicht zu bewältigen zu sein. Der tägliche "Kampf" um Kleinigkeiten, oft begleitet von Wutanfällen des Kindes, stellt die Erziehung der Eltern auf eine harte Probe. Die Beziehung zwischen Eltern und Kind wird zunehmend beeinträchtigt. Oft werden nur noch die Schwächen des Kindes wahrgenommen, weil Lern- und Leistungsdruck im Vordergrund stehen. Den Hausaufgaben wird von beiden Seiten täglich mit Unbehagen entgegen gesehen. Das Kind seinerseits will nicht mehr üben oder mit den Eltern verhandeln, es hat bereits "gelernt", dass vermehrtes Üben nichts bringt, dass es einfach nicht lesen, schreiben, rechnen oder sich einfache Alltagsroutinen einprägen kann. Das Kind zieht sich zurück, fühlt sich isoliert und allein gelassen Verhaltenauffälligkeiten, die mit hoher Aggressivität einhergehen können, sind keine Seltenheit.
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Wie wir Ihnen helfen können
Die Pädagogisch Therapeutische Praxis versteht sich als Partner der gesamten Familie. Wir suchen und bieten Wege aus dem Teufelskreis und sehen als zentralen Teil unseres Therapiekonzepts immer auch eine intensive Unterstützung der Eltern durch Betreuung und Beratung.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass therapeutische Maßnahmen deutlich effektiver sind, wenn auch die Eltern der betroffenen Kinder einbezogen und unterstützt wurden.
Die Zusammenarbeit mit Ihnen beginnt mit dem ersten Beratungsgespräch, in dem wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich ausführlich über unsere Arbeit zu informieren und in dem Sie die Schwierigkeiten von zu Hause schildern können.
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Während der gesamten Förderung bieten wir Ihnen begleitend zur Therapie regelmäßig individuelle Elterngespräche an. Hier steht neben einem Informationsaustausch über die laufende Therapie mit dem Kind die Unterstützung der Eltern im häuslichen und schulischen Bereich im Mittelpunkt. Wir helfen Ihnen, die Ihr Kind betreffenden Störungsbilder besser zu verstehen und beschreiten mit Ihnen gemeinsam Wege aus dem Teufelskreis. Wir werden Sie beraten, wie es Ihnen gelingen kann, Ihrem Kind Erfolgserlebnisse zu vermitteln und wie Sie die Beziehung zu Ihrem Kind kontinuierlich verbessern können. Auch ganz spezifische häusliche oder schulische Probleme, die oft mit einer Lese-/Rechtschreibschwche (LRS), einer Rechenschwche (RS) oder einer Aufmerksamkeitsstrung (ADHS) einher gehen, können hier besprochen werden.
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